Die Architekten: Preisgekröntes Duo aus Salzburg

Sie werden dem Areal auf der Promenade ein neues Gesicht geben: Gerhard Sailer und Heinz Lang, beide gebürtige Salzburger.
Ihr gemeinsames Architekturbüro, HALLE 1, haben sie 1987 gegründet. In diesen 24 Jahren hat das mittlerweile zehnköpfige Architekten-Team mehr als 150 Bauvorhaben und Projekte mit den unterschiedlichsten Aufgabenstellungen geplant und mehr als die Hälfte davon realisiert.

Insgesamt hat man an mehr als 64 Wettbewerben teilgenommen und dabei 38 Preise gewonnen, davon 23 erste Preise, von denen alle realisiert wurden beziehungsweise gerade im Entstehen sind. Die Architekten von HALLE 1 gelten als Spezialisten für schwierige, innerstädtische Bauplätze. „Auch die Promenaden-Galerie ist und war städtebaulich eine extreme Herausforderung. Es galt den Geist dieser Örtlichkeit zu bewahren, aber nicht zu erstarren vor den neuen Möglichkeiten“, sagt Gerhard Sailer.

Die Sieger, Platz 1: Der Entwurf von HALLE 1 überzeugte die Jury vor allem hinsichtlich „einer Neustrukturierung des Viertels mit viel Umsicht in Bezug auf bestehende Nachbarschaften“. Das Projekt vermag einen bedeutenden Impuls zur Attraktivierung des Viertels leisten, befand die Jury.

Hochkarätige Jury besteht aus Bernhard Marte, Roland Gnaiger (als Vorsitzenden), Leiter der Stadtplanung Linz Wolf-Dieter Albrecht, Reiner Kaschl, Klaus Kada sowie Franz Haas als Vorprüfer und Ulrike Knall-Brskovsky (BDA).

Platz 2: Markanter Punkt des Entwurfs des Architekturbüros Arkade: der Medienturm. Dieser füge sich qualitätsvoll in die Hofebene ein, urteilte die Jury: Die bestehende Bebauung bliebe erhalten, der Hofbereich werde für neue Nutzung komplett frei gespielt. Weniger überzeugten jedoch die einfach strukturieren Wohnblöcke.

Platz 3: Ein italienischer Platz mit einer umlaufenden Terrasse bildet den Kernpunkt des Entwurfes des Ateliers Thomas Pucher. Geschäfte und Restaurants umranden diese „Piazza“. Die Jury überzeugte die großzügige Platzgestaltung, die eine vielseitige Nutzung zulasse, kritisierte jedoch den zu geringen Abstand zur Randbebauung.

 

2016-11-24T14:54:30+00:00 01.11.2011|